Weltcupfinale in Lofer

Am Wochenende stieg in Lofer das Abfahrtsweltcupfinale mit Lauf drei und vier an der Saalach. Gerhard Schmid konnte am Sonntag noch einen Achtungserfolg erringen. Das deutsche Team war mit einem jungen Team angereist und blieb ohne Medaille.

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Die Kanuwelt blickte in diesen Tagen nach Lofer, neben der Mystery Move WM in der Teufelsschlucht, standen auf der Regattastrecke die letzten beiden Weltcups an. Ausgefahren wurden ein Sprint und ein Weltcup im Classic Modus.

Insgesamt reichte es für die deutschsprachigen Teams aus Deutschland und Österreich nur zu vierten Plätzen bei einer überzeugenden Leistung der französischen Nationalmannschaft. Sie sicherten sich 4 Siege in den 8 Rennen und konnten in jeder Disziplin Podestplätze verbuchen. Mit zwei Siegen im C1 Männer Sprint und K1 Männer Classic zeigte sich auch Italien stark.

Österreichische Starter
Der Klagenfurter Gerhard Schmid zeigte am Sonntag auch im Weltcup nach der gloreichen WM in Ivrea nochmal seine Klasse und konnte mit Platz vier im K1 Classic einen Achtungserfolg einfahren. Der einzige weitere österreichische Starter Manuel Filzwieser konnte keinen Top 10 Platz belegen.

Deutsche Starter
Das deutsche Team bleibt beim Weltcupfinale in Lofer ohne Medaille. Gleich zweimal am Podestplatz vorbei schrammen Sabine Füßer im Kajak-Einer der Damen und Normen Weber im Canadier-Einer der Herren mit dem jeweils vierten Platz.Im Gesamtweltcup konnte Normen Weber seine Führung nach dem dritten Lauf nicht mehr behalten und fiel auf Rang drei zurück.
Das deutsche Team reiste nach der Weltmeisterschaft mit einem verkleinerten Nachwuchsteam zum Weltcupfinale nach Lofer, um sie zukünftig an die internationale Spitze heranzuführen. Die Nachwuchsfahrer zeigten bereits Anschluss und belegten hervorragende Plätze. Konnten aber nicht an die Leistung während der WM und den Weltcups eins und zwei anknüpfen.

Gesamtweltcup
Nur Norman Weber im C1 konnte damit einen Platz in den Top 3 des Gesamtweltcups erzielen. Sabine Füßer schrammt auch hier knapp an den Podestplätzen vorbei und wurde vierte der Gesamtwertung.
Mit seinem vierten Platz auf der Classicstrecke konnte sich Gerhard Schmid noch auf den siebten Platz in der Gesamtwertung verbessern.

Ergebnisse als Tabelle >>

Text: Sebastian Lüke
Infos: Manuela Gawehn/DKV

Webtipp: www.wildwassersport.de, www.kanuverband.at

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Ausgebildeter Physiker, Redakteur, Herr über Tausend Zeilen Code auf 4-Paddlers.com und spätberufener zugereister Paddler aus Augsburg.

Wildwasserrennsport 2008

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