Island Update von Olaf Obsommer II

Das Island-Team um Olaf Obsommer und Jens Klatt ist schon auf dem Weg nach Deutschland, da erreicht uns noch das zweite Fossen-Update mit spektakulären Bilder und einem Text von Philip Baues.

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Island Fossen

Quelle: sickline

Out of the dark and into the light! Die letzten Tage hier auf Island waren definitiv eher von Licht als von Schatten geprägt. Der Startschuss für unser furioses Finale fiel am berühmten Touristenwasserfall Godafoss, an dem wir einen ganzen Tag verbracht haben. Einfach der perfekte Drop, um auf verschiedenen Linien an seinen Wasserfall-Skills zu arbeiten. Aber wo viel Licht ist, muss eben auch Schatten sein und so musste zumindest ich an diesem Tag einiges einstecken. Erst poppte meine Spritzdecke und ich musste mich als guter Schwimmer beweisen, bevor ein harter Boof meinem Rücken hart zusetzte.

Island Fossen

Quelle: sickline

Am nächsten Tag rockten die anderen Jungs den Üllafoss, etwa 10 km unterhalb des Godafoss. Matze fackelte nicht lang und ballerte einen Kickflip über die Kante, Bernie landete flach kopfüber und wurde aus dem Boot gerissen, Lars wurde intim mit seinem Süllrand, der ihm jedoch die Zähne zeigte und ein Loch in seiner Lippe hinterließ. Aber wie war das noch? Wo gehobelt wird, fallen auch Späne...

Fossen Island

Quelle: sickline

Fossen Island

Quelle: sickline

Die letzte Mission für uns war dann der Aldeyjarfoss, ein 19,5-Meter hohes Ungetüm, an dem in den neunziger Jahren Shaun Baker mit einen neuen Wasserfallweltrekord Geschichte schrieb. Da Steve Fisher und Konsorten sich zeitgleich mit uns auf der Insel rumtreiben und hier schon vor ein paar Tagen ihr Glück versuchten, hatten wir leider schon ein Negativbeispiel einer Befahrung vor Augen: einen mehrfach gebrochenen Oberarm. Und das allein vom Wasserdruck!

Island Fossen

Quelle: sickline

Wieder war es Matze, der das Eis brach und dem Fall auf einer sauberen Linie die Stirn bot. Leider poppte seine Spritzdecke tief im Unterwasser und er musste das sinkende Schiff verlassen. Soweit so gut - wäre da nicht das geplatzte Trommelfell, das Sam und mir vor unserer Befahrung Falten auf die Stirn zauberte. Aber der Kiwi-Boy ließ sich dennoch nicht lange bitten und stylte eine perfekte Linie den Aldejyarfoss hinunter. Davon angespornt, paddelte ich ins Line-Up, was mich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Und das mit dem Boden kann man wörtlich nehmen: von der Locke eingepackt ging ich für die Kameras fast unsichtbar den Fall hinunter und wartete auf den Einschlag.... irgendwie blieb dieser allerdings aus.

Es ging einfach direkt ein paar Stockwerke tiefer, wo meine Spritzdecke der Wasserwucht nicht widerstehen konnte und ich aus dem Boot gerissen wurde. Dann war es dunkel. Stockdunkel. Nach 13 langen Sekunden sah ich zum Glück wieder Licht und konnte fast unbeschadet ans Ufer schwimmen. Dope! Glücklicherweise konnte Safety-Sam mein Material bergen und so konnten wir zwar etwas geprügelt, aber glücklich den Rückweg zum Flughafen antreten. Allerdings konnte keiner von uns die nötigen Cochones für eine Erstbefahrung vom Gulfoss finden. Aber man muss sich ja auch etwas für den nächsten Island-Trip aufsparen, oder?

Foissen Island

Quelle: sickline

Morgen geht dann der Flieger Richtung Heimat und uns bleibt nicht mehr zu sagen, als dass wir eine super Zeit und enorm viel Spaß in unserem Team hier auf Island hatten!Team: Philip Baues, Jens Klatt, Jared Meehan, Olaf Obsommer, Sam Sutton, Florian Dillier, Lukas Wiellatt, Lars Dippon, Bernhard Mauracher, Matze BrustmannVielen Dank an unsere Sponsoren: wave sport, Zölzer, adidas, HF, Langer, Ty Warp, KoberRock’n Roll!Olaf & Philip

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TrustedPaddler
Ausgebildeter Physiker, Redakteur, Herr über Tausend Zeilen Code auf 4-Paddlers.com und spätberufener zugereister Paddler aus Augsburg.

1 Kommentar

  1. TrustedPaddler

    scheiss di nix, dann fehlt da nix ;-)

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